Projektbeschreibung
Nicht jede Bedienstelle gehört an die Wand. Das 11″-Panel steht dort, wo
ohnehin jemand sitzt oder wartet: auf dem Sideboard im Wohnzimmer, auf der
Küchentheke, am Empfang oder auf dem Schreibtisch. Der beschwerte L-Standfuß
ist fest mit dem Gehäuse verbunden, das Gerät bleibt also auch bei kräftigem
Tippen an seinem Platz – anders als ein Tablet im Ständer.
Die Anschlüsse sitzen rückseitig im Sockel. Steht das Panel am Regalrand oder
vor der Wand, verschwinden die Kabel dahinter und man sieht nur das Display.
Für die Verkabelung genügt im Idealfall ein Netzwerkkabel: PoE liefert
Strom und Daten zugleich. Wo keine PoE-Quelle vorhanden ist, läuft das Gerät
über das beiliegende 12-V-Netzteil.
Als Bedienteil für Home Assistant zeigt es Ihre Dashboards über die
Companion-App oder im Browser – im Vollbild und dauerhaft. Android 14 bringt
Kiosk-Betrieb und Autostart mit: Nach einem Stromausfall kommt das Dashboard
von allein zurück, und niemand landet versehentlich auf dem Android-Desktop.
Licht, Heizung, Rollläden, PV-Ertrag und Kameras steuern Sie direkt per Touch.
Da ein vollwertiges Android läuft, ist die Nutzung nicht auf Home Assistant
beschränkt: openHAB, Node-RED-Dashboards, die Oberfläche eines Wechselrichters
oder eine eigene Firmenanwendung laufen ebenso. Kamera und KI-Einheit
eröffnen zusätzlich Anwendungen wie Besucheranmeldung oder Zeiterfassung,
NFC/RFID dazu Karten- und Ausweislösungen.
Welches Panel passt?
Beide Panels zeigen dieselben Dashboards, sie sind aber für unterschiedliche
Orte gebaut. Das 11″ L-Form Panel ist ein Tischgerät: schnell aufgestellt,
jederzeit umstellbar, ohne Bohren. Das
15,6″ Smart Home Panel ist für die feste
Installation gedacht und bringt zusätzlich Klemmen für RS485, RS232, Relais
und digitale Ein- und Ausgänge sowie eigene Sensoren für Temperatur,
Luftfeuchte und Licht mit. Wer Modbus-Geräte anbinden oder das Panel selbst
als Sensor in Automationen nutzen möchte, ist dort richtig.
Häufige Fragen
Brauche ich zwingend PoE?
Nein, ein 12-V-Netzteil liegt bei. Für PoE benötigen Sie einen PoE-Switch oder
einen PoE-Injektor; dafür entfällt die Steckdose am Aufstellort.
Ersetzt das Panel meinen Home-Assistant-Server?
Nein. Das Panel ist Anzeige- und Bedieneinheit, die Home-Assistant-Installation
läuft weiterhin auf Ihrem Server – etwa auf einem Raspberry Pi, einem Mini-PC
oder Home Assistant Green. Das Panel verbindet sich per LAN oder WLAN damit.
Ist es für den Dauerbetrieb geeignet?
Ja, dafür ist es ausgelegt: Kiosk-Modus, Autostart und eine
Hintergrundbeleuchtung mit 30.000 Stunden Lebensdauer. In sehr hellen Räumen
ist zu bedenken, dass die Helligkeit mit 280 nits unter der des
15,6″-Wandpanels liegt – für Innenräume ohne direkte Sonneneinstrahlung
reicht sie aus.
Kann ich einen Energiezähler direkt anschließen?
Nicht unmittelbar: Das Panel hat zwar eine serielle Schnittstelle, aber keine
RS485-Klemmen für einen Modbus-Bus. Für Modbus-RTU-Geräte ist das
15,6″-Wandpanel vorgesehen oder eine separate RS485-Bridge im Netzwerk.
Ist NFC/RFID ab Werk dabei?
Ja, der Leser ist fest integriert und unterstützt ISO 14443A/B – ohne Aufpreis
und ohne Zusatzmodul. Damit lassen sich Mitgliedskarten, Mitarbeiterausweise
oder Treuekarten einlesen.
Womit wird das Panel gegen Diebstahl gesichert?
Am Sockel sitzt ein Kensington-Schloss-Anschluss – sinnvoll überall dort, wo
das Gerät frei zugänglich steht, etwa am Empfang oder im Verkaufsraum.